Wissen / Reportage

Rund ums Geld

Warum dein Geld auf der Bank immer mehr wird


Stell dir vor du steckst in eine leere Spardose Geld hinein, das du zum Geburtstag geschenkt bekommen hast. Nehmen wir an, es sind genau 100 Euro. Nun sperrst du die Spardose in einen Schrank und holst sie erst nach einem Jahr wieder hervor. Wie viel Geld ist dann darin? 100 Euro! Logisch, denn in Spardosen ist immer nur so viel Geld wie hineingesteckt wird. Jetzt stell dir vor, du zahlst das ersparte Geld auf dein Sparkonto ein. Das Geld gehört natürlich weiterhin dir. Du hast ein Guthaben bei der Bank. Am Jahresende bekommst du eine Leihgebühr: Man spricht von Guthabenzinsen.

Was tut die Bank mit dem Geld, das du und alle anderen Sparer eingezahlt haben? Sie verleiht es weiter: Sie vergibt Kredite. Ein Kredit ist ein Geldbetrag, den die Bank ihren Kunden leiht. So ein Kredit kannhelfen, zum Beispiel ein Auto zu kaufen oder ein Haus zu bauen. Die Kunden müssen das ausgeliehene Geld nach einer vereinbarten Zeit wieder zurückzahlen. Die Bank verlangt zusätzlich eine Leihgebühr: Diese Kreditzinsen sind höher als die Guthabenzinsen, die du für dein Geld auf dem Sparbuch erhältst. Wenn die Bank dir also in dein Sparbuch Guthabenzinsen einträgt, bleibt auch für sie etwas übrig. Schließlich hat sich die Bank die Mühe gemacht, dein Geld zu verleihen und es sich wieder zurückgeben zu lassen. So haben alle etwas davon: Du selbst, weil du dadurch mehr Geld auf deinem Konto hast, die Menschen, die Geld brauchen, um sich etwas anzuschaffen, und auch die Bank.

Alles klar?

PRIMAX hilft dir. Für ein Beispiel haben wir die Zinsen so gewählt, dass du leicht nachrechnen kannst. Wie hoch die Zinsen in Wirklichkeit sind, erfährst du bei deiner Bank. Frage einfach nach.